Meningeom

Beschreibung

Das Meningeom ist ein langsam wachsender, gutartiger Hirntumor, der von den Hirnhäuten, die zwischen Schädelknochen und Gehirn liegen (Meningen), ausgeht. Es handelt sich um einen soliden Tumor, eine plaquartige Ausbreitung ist selten, durch sein Wachstum verdrängt er das umliegende Gewebe. Metastasen setzt das Meningeom nicht. Ein Auftreten an mehreren Stellen im Gehirn ist jedoch möglich, eine maligne Entartung ist selten.

Symptome

Aufgrund des langsamen Wachstums und der Lokalisation verursacht das Meningeom oft gar keine Beschwerden. Es wird deshalb häufig als Zufallsbefund bei CT oder MRT-Untersuchungen des Schädels entdeckt. Symptome sind - wie bei allen Hirntumoren - in erster Linie abhängig davon, in welchem Bereich des Gehirns der Tumor liegt: Beschwerden treten oft erst auf, wenn das Meningeom auf angrenzendes Hirngewebe stößt, z. B. Hirnzentren oder Hirnnerven. Hinweisend können plötzlich auftretende Kopfschmerzen, Bewegungsstörungen, Lähmungen, Krampfanfälle, Sprach-, Hör- Sehstörungen oder Riechstörungen, Verhaltens- und Wesensänderungen wie Vergesslichkeit, Gereiztheit und Antriebslosigkeit sein.

Diagnostik

  • Magnetresonanztomographie (MRT)
  • Computertomographie (CT)

Zu den Untersuchungsmethoden


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