Koronare-CT (CT-Koronarangiographie)

Allgemeines

Die Koronar CT wird an einem Computertomographen mit 64 Zeilen (Multislice-CT = MSCT) durchgeführt. Mit dieser Technologie ist man erstmals in der Lage, die Herzkranzgefäße vergleichbar zu einer Herzkathederuntersuchung in ausreichender Qualität darzustellen. Durch eine Kontrastmittelgabe über eine Armvene und gleichzeitig Steuerung der computertomographischen Aufnahme über das EKG des Patienten gelingt eine Darstellung der Herzkranzgefäße in ähnlicher Weise wie bei einer Herzkatheteruntersuchung. 

Vorteilhaft gegenüber der Herzkatheteruntersuchung ist das geringere Risiko der Untersuchung und die Möglichkeit zwischen so genannten weichen (Einlagerungen von meist fetthaltigen Substanzen in der Gefäßwand) und harten Plaques (Verkalkungen in der Gefäßwand) zu unterscheiden.

Die Darstellung der Herzkranzgefäße erfolgt zum einen dreidimensional, vergleichbar zur Herzkatheteruntersuchung, zum anderen wird durch eine zweidimensionale Darstellung die Gefäßwand und Innenlumen jeder Herzkranzarterie isoliert dargestellt. Bei geeigneten Patienten und optimaler Vorbereitung gelingt mit den modernen Mehrzeilen-CT's eine verlässliche Aussage über Veränderungen der Herzkranzgefäße in über 90% der Fälle. Die Aussage der Untersuchung kann im Vergleich zu einer Herzkathederuntersuchung allerdings bei hohem Puls, arrhytmischem Herzschlag, Bewegung des Patienten und einem hohen Kalkgehalt der Gefäße eingeschränkt sein. Sind derartige Probleme vorhanden, sollte die Koronar-CT nur in Ausnahmefällen durchgeführt werden.

Indikation

Die Koronar-CT ist insbesondere geeignet für Patienten, bei denen alle bisher durchgeführten kardiologischen Untersuchungen widersprüchliche Ergebnisse geliefert haben oder bei Patienten, bei denen aufgrund ihres Risikoprofils eine koronare Herzerkrankung wenig wahrscheinlich ist, die jedoch Symptome einer solchen aufweisen.

Auch geeignet ist die Koronar-CT bei Patienten nach Bypassoperationen oder Stent-Implantationen zur Kontrolle der Durchgängigkeit. In diesen Fällen kann die Computertomographie zunächst eine Herzkatheteruntersuchung häufig ersetzen. Auch zum Nachweis oder Ausschluss anatomischer Varianten von Herzkranzgefäßen kann die Untersuchung eingesetzt werden.

Risiken

Die Untersuchung ist körperlich weniger belastend. Unverträglichkeitsreaktionen auf das Kontrastmittel sind selten. Die Strahlenexposition der Untersuchung liegt im Mittel gering über einer diagnostischen Herzkatheteruntersuchung.


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