Positronenemissionstomographie (PET)

Methode

PET ist eine nuklearmedizinische Untersuchungsmethode, die unter Anwendung spezieller, schwach radioaktiver Stoffe biochemische Vorgänge im Körper erfassen und bildlich darstellen kann. Als Substanz wird derzeit hauptsächlich FDG (18Fluor-Desoxyglucose) eingesetzt, die in der Lage ist, einen krankhaft gestörten Zuckerstoffwechsel in Organen und Geweben anzuzeigen. Die FDG wird in eine Vene gespritzt und reichert sich innerhalb von ca. 45 Min. in den verschiedenen Körperabschnitten an. Die Untersuchung erfolgt dann in einem, äußerlich dem modernen Computertomographen (CT) vergleichbaren Gerät. Aus den gemessenen Daten können dreidimensionale Bilder einzelner Körperregionen, je nach Fragestellung auch des gesamten Körpers, erstellt werden.

Anwendung

Die PET-Szintigraphie ist eine außergewöhnlich leistungsfähige Untersuchungsmethode. Derzeit bestehen folgende Anwendungsschwerpunkte:

  • Suche nach bösartigen Tumoren (Krebs) oder deren Fremdabsiedelungen (Metastasen)
  • Überwachung und Kontrolle einer Chemotherapie im Rahmen einer Krebsbehandlung
  • Erkrankungen des Gehirns (Morbus Alzheimer, Epilepsie)
  • Herzerkrankungen (z. B. nach Herzinfarkt / vor Bypass-OP)

Da besonders auf dem Gebiet der modernen Nuklearmedizin ständig neue Forschungsergebnisse vorgelegt werden, wird die Liste der Anwendungsmöglichkeiten ständig erweitert. Für genaue Auskünfte stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Gründe, die Untersuchung nicht durchzuführen

Prinzipiell kann die Untersuchung bei jedem Patienten durchgeführt werden.

Mögliche Begleiterscheinungen

Die Untersuchung ist für den Patienten ohne Risiko und nicht belastend. Bei Schwangerschaft sollte die dringende Notwendigkeit der Untersuchung überprüft werden.

Patientenvorbereitung

Mindestens acht Stunden vor der Untersuchung sollten Sie keine feste Nahrung mehr zu sich nehmen. Wasser trinken ist erlaubt. Ist bei Ihnen eine Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) bekannt, werden wir Sie im Rahmen der Terminvereinbarung über die erforderlichen vorbereitenden Maßnahmen informieren.

Dauer

Je nach Fragestellung dauert der gesamte Untersuchungsablauf zwischen ein und drei Stunden. Im Einzelnen werden Sie hierüber bei der Terminvereinbarung informiert.

Voruntersuchungen

Befundberichte und Bilder evtl. Voruntersuchungen (z. B. Röntgen, Kernspintomographie (MRT), Computertomographie (CT), Ultraschall) können bei der Auswertung hilfreich sein und sollten, wenn möglich, vorliegen.

Ergänzungsuntersuchungen

Die Positronen-Emissions-Tomographie ist eine sehr aussagekräftige Untersuchungsmethode, kann in einzelnen Fällen jedoch Fragen offen lassen, die eine weitere Abklärung durch ergänzende Verfahren notwendig machen.

Nachsorge

Eine spezielle Nachsorge ist in der Regel nicht erforderlich.


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